Meine Begeisterung für Fotografie wurde durch meinen Vater geweckt, einem talentierten Werbegrafiker, der mir sein Wissen über Fotografie, Rollfilm und Dunkelkammer mitgab. Bereits 1997 erwarb ich meine erste Digitalkamera, eine Sony DKC-ID1. Mit ihrer geringen Auflösung von 0.5 Mpx und einem 38 - 459 mm Zoom (KB), erforderte sie viel Übung, um trotz spürbarer Auslöseverzögerung akzeptable Bilder zu machen. Viele meiner Kollegen belächelten das Gerät und waren überzeugt davon, dass sich digitale Kameras "niemals" durchsetzen würden.
Doch die Technologie entwickelte sich weiter und ich probierte Kameras von Olympus, Minolta (Dimage A1) und Nikon (Coolpix) aus. Vor etwa zehn Jahren fand ich mit der Lumix GX1 meine ideale Kameraplattform. Ich erkannte, dass gute Objektive eine Investition fürs Leben sind, während bei Kameragehäuse der technische Fortschritt dominiert. Heute nutze ich eine Lumix DC-G9-II (MFT) mit einem 400 mm f2.8 (KB) Tele für meine Naturaufnahmen. Die digitalen Bilder entwickle ich auf Affinity und Luminar.
Am Fotografieren fasziniert mich die Aufnahmetechnik, sowie das grenzenlose Motivspektrum in der freien Natur und natürlich die fast unbegrenzten Möglichkeiten der Fotonachbearbeitung.